La Spinetta (Giorgio Rivetti)
Herkunft: Castagnole Lanze Piemont Italien
Wenn man den Eindruck hat, jemand weiß genau, was er tut, dann schafft das ein gutes Gefühl. Giorgio Rivetti ist einer, der, wenn es um Wein geht, so ein gutes Gefühl vermittelt. Worauf immer er seine Schaffenskraft konzentriert, unter seinen Händen wird daraus ein Erfolgsprojekt. Giorgio Rivetti kommt aus dem Astigiano, was ihn dem Moscato d’Asti am nächsten bringt. Seitdem er sich aber dem Rotwein widmet, landet er hier einen großen Wurf nach dem anderen. Weil alle im Dorf seinen Vater nur Pin nannten, gab Giorgio Rivetti auch seinem im Barrique ausgebauten Verschnitt aus Barbera und Nebbiolo diesen Namen. Sein Pin erhielt 1990 auf Anhieb die drei begehrten Gläser des Gambero Rosso. Nach diesem Treffer richtete Giorgio Rivetti sein Augenmerk auf den Barbaresco. Das Ergebnis: Mit dem Gallina Vursu, dem Starderi Vursu und dem Valeirano Vursu entstanden drei kraftvolle Weine aus drei Cru-Lagen, die die Fachwelt begeisterten. Als Sinnbild für die Kraft seiner Barbaresco-Weine wählte Giorgio Rivetti Dürers Rhinozeros. Das findet sich nun auf den Etiketten. Dass der begnadete Weinmacher den Barolo quasi als Königsdisziplin nicht auslassen würde, war eigentlich klar. Und so kaufte Giorgio Rivetti Weinberge und baute eine völlig neue Kellerei, die er Campé della Spinetta nannte. Sein Barolo Campé Vursu geriet ihm zum Meisterstück. Ein solches Maß an Dichte und Intensität ist selbst für einen Barolo außergewöhnlich. Für die Etiketten dieses Weins wählte Giorgio Rivetti mit Dürers Löwen ein Tier, das neben ungeheurer natürlicher Kraft auch Eleganz ausstrahlt.
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